UFC London – Review

by Remo ~ März 18th, 2018

UFC London – Review

Die Veranstaltung in der O2-Arena in London ist Geschichte und aus deutscher Sicht war dieser Abend mehr als unbefriedigend. Zuerst fällt die deutsche Leichtgewichtshoffnung afghanischer Abstammung Nasrat Haqparast kurz vor dem Kampf mit einer Bindehautentzündung aus und zu allem Überluss unterliegt dann der deutsche MMA-Veteran Peter Sobotta in buchstäblich letzter Sekunde auch noch Leon Edwards durch TKO, der seine Siegesserie damit auf 5 ausbauen kann.

Den Kampf des Abends lieferten sich die beiden Halbschwergewichtler Jan Blachowicz und Jimi Manuwa, in dem sich Blachowicz mit einer herausragenden Leistung durch einen einstimmigen Punktsieg für seine Niederlage von vor 3 Jahren erfolgreich revanchieren konnte. Manuwa, der damit seine zweite Niederlage in Folge hinnehmen musste, dürfte damit erst einmal aus der Verlosung um einen Titelkampf ausgeschieden sein. Blachowicz hingegen schiebt sich mit diesem dritten Sieg hintereinander in die Top Ten der Gewichtsklasse und darf sich Hoffnung auf mehr machen, sofern er seine positive Entwicklung fortführen kann und fokussiert bleibt.

 

Im Hauptkampf des Abends sorgte der Russe Alexander Volkov für eine faustdicke Überraschung, indem er den an Nr. 3 gerankten MMA-Dinosaurier Fabricio Werdum in der 4. Runde nach einer starken Leistung spektakulär ausknocken konnte. Dieser 6. Erfolg nacheinander dürfte den 2,01 m großen „Drago“ Volkov in die Top 5 des HW katapultieren, womit er auf Tuchfühlung mit der Speerspitze der Gewichtsklasse kommt und sich für weitere Aufgaben empfiehlt.

Blachowicz und Volkov sind ohne Frage DIE Gewinner des Abends und glänzen mit Leistungen, die ihnen nicht jeder zugetraut hätte.

MMA-Inside meint: Volkov gegen Overeem und Blachowicz gege Glover Texeira…Dana, mach es möglich!

 

 

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